Auszeit
Auszeit

Ich habe schon lange davon geträumt längere Zeit zu reisen und damit eine kleine Auszeit von meiner Arbeit zu nehmen. Leider war das bei meiner vorherigen Stelle nicht möglich und da ich nicht der Typ bin, der kündigt, loszieht und aussteigt, hatte ich diese Idee schon fast wieder begraben. Aber eben nur fast. Nachdem ich meine Arbeitsstelle vor über zwei Jahren gewechselt hatte, dachte ich ich könnte nochmal einen Vorstoß wagen und die Idee Auszeit bei meinem neuen Arbeitgeber anbringen. Dazu muss ich sagen, dass alleine das Ansprechen für mich eine ziemliche Überwindung war. Ich habe mir vorab genau überlegt wie ich diese Bitte formuliere und welche Argumente ich bringen kann um dem eventuell aufkommenden Gegenwind zu begegnen. Mein Mut und meine Vorbereitung wurden jedoch belohnt: Ich bekam die Zusage für eine achtwöchige Auszeit.
Ich war mehr als glücklich über diese plötzliche und unerwartete Freiheit. So genau wusste ich noch nicht mal, was ich eigentlich damit anfangen sollte. Reisen, natürlich. Nur wohin, mit wem und überhaupt. Das grobe Ziel Südamerika formte sich in meinem Kopf. Mit wem wurde hier durchaus schwieriger: Denn zum einen gibt es nicht viele Personen mit denen ich mir so eine Reise überhaupt vorstellen kann, zum anderen wer kann schon einfach mal acht Wochen frei nehmen und möchte dann noch zufällig wie ich nach Südamerika. Genau ihr habt es vielleicht schon erraten: Niemand, zumindest niemand den ich kenne. Aber alleine reisen als Frau und das durch Südamerika? Alles nicht so einfach. Auf der anderen Seite ich hatte die Gelegenheit zwei Monate unterwegs zu sein, sollte ich das abhängig machen von der Zusage anderer Personen? Nein, natürlich nicht. : )
Anfang April geht es also los. Mein Freund wird mich zumindest für die ersten drei Wochen begleiten. Die grobe Route Mexiko, Costa Rica und Peru steht. Wohin es mich am Ende wirklich verschlägt und ob mein anfängliches Kopfkino gerechtfertigt war, darüber werde ich euch auf Stilparade berichten. Für meine Abwesenheit habe ich einige Posts vorbereitet, so dass es sich lohnt immer mal wieder reinzuschauen. Wenn ihr meine Reise „live“ mitbekommen wollt, dann folgt mir doch am besten auf Instagram.


For a long time I dreamt about taking a longer leave of absence at work in order to travel. Unfortunately this was not possible at my last job and since I am not the type of person who just quits its work and travels I pretty much put that idea to rest. However about two years ago I changed jobs so I thought why not give it another try. Fortunately my wish became reality and I got the permission to get eight weeks off.
The unexpected feeling of freedom made me more than happy. Even though at first I was not even sure what to do with that much time. Travel, yes of course. But where to and with whom. South America popped up in my head. I always wanted to go there. With whom was a bit trickier: first of all I don’t know that many people that I would like to travel with for such a long period, second of all who is able to get eight weeks off and also would like to visit South America. Yep, pretty much nobody or at least nobody that I know of. But travelling through South America as a solo female? Not the most pleasent thought. On the other hand I had a once in a lifetime chance, should I really make this experience depend on wheater or not I was able to find somebody to accompany me? No, of course not : )
In the beginning of april I will start my adventure. For the first three weeks my boyfriend will travel with me, after that I am on my own. The plan is to start in Mexico, then fly to Costa Rica and Peru. Where I will end up in reality and if my doubts about travelling solo through South America were justified I will let you know. I prepared a couple of posts so you will probably not even notice my absence on the blog. If you would like to see more about my travel adventures just follow me on Instagram.

Meine Sneaker-Empfehlung: Intrinsic 1 von Ecco
Intrinsic 1 von Ecco

Der Winter ist vorbei und es wird endlich Zeit die Winterschuhe wieder einzumotten und auf leichteres Schuhwerk umzusteigen. Der Sneaker Intrinsic 1 ist von dem dänischen Label Ecco und ist einer meiner absoluten Lieblingssneaker.  Der Schuh ist rundum gemütlich, absolut stylisch und gehört daher zu einem festen Bestandteil meines Outfits. Und das Beste: Den Sneaker gibt es schon unter 100 Euro und kann hier* bestellt werden.


Winter is almost over and therefor it is time to pack away your winter boots. One of my absolute favourite sneakers you can see above. Intrinsic 1 is from the Danish brand Ecco. These sneakers are not only super comfortable but stylish as well. They cost below 100 Euros and can be ordered here*.

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Podcast Serial hosted by Sarah Koenig
Podcast Serial

Vor einiger Zeit habe ich angefangen den englischsprachigen und einfach total genialen Podcast Serial zu hören. Der Podcast Serial bzw. die Journalistin Sarah Koenig und ihr Team, beschäftigen sich mit echten Kriminalfällen und rollen diese nochmal neu auf. In der ersten Staffel geht es um den Fall Adnan Syed. Ein Highschool Schüler in Baltimore, der 1999 seine Freundin Hae Min Lee umgebracht haben soll und dafür verurteilt wurde. Sarah Koenig besucht alte Zeugen, liest Akten, wertet Handydaten aus und führt Interviews mit Adnan Syed. Sie deckt Ungereimtheiten auf, hinterfragt, checkt und sucht. Sarah Koenig und auch man selbst ist hin- und hergerissen zwischen der Unschuld und Schuld des durchaus sympathischen Adnan Syed. Sarah Koenig teilt ihre Zweifel und Gedankengänge ganz offen mit und kommt einem so einfach unglaublich nahe. Hier geht’s zum Podcast Serial. Achtung Suchtgefahr : )


A while ago I started listening to a lovely podcast called Serial. The podcast Serial or the journalist Sarah Koenig and her team investigate on old criminial cases. The first season is about a case surronding Adnan Syed. He is a highschool student from Baltimore who was convicted of murdering his girlfriend Hae Min Lee in 1999. Sarah Koenig visits old witnesses, reads through the files, analyzes cell phone data and interviews Adnan Syed. She uncovers inconsistencies of the crime, questions, searches and checks. Her and probably yourself will be torn between believing Adnan is innocent or guilty. Sarah Koenig shares her doubts and thoughts with you very openly, which makes you feel even closer to her and the case. Here you will find the podcast Serial, but be careful you might get addicted! : )

Skikurs für Erwachsene am Feldberg
Feldberg

Ich liebe die Berge und wandere sehr gerne im Sommer, daher war Skifahren bzw. in meinem Fall ein Erwachsenen-Skikurs immer etwas, dass ich gerne machen wollte. Allerdings hat sich nie die Gelegenheit geboten bzw. ich habe diesen Wunsch immer wieder verschoben. Bis ich mit einem Freund, Daniel, beschlossen habe den Winter 2016/2017 nicht sinnlos an uns vorbeistreichen zu lassen und endlich das Skifahren zu lernen. Schnell stand für uns fest, dass wir an den Feldberg fahren wollten. Das ist nicht weit von Stuttgart und ist für Anfänger absolut ausreichend. Wir hatten fürs Erste einen Ganztageskurs bei der Skischule Thoma gebucht. Auf der Webseite ist zwar von einem Anfängerkurs für Erwachsene und Kindern die Rede, jedoch werden diese Gruppen voneinander getrennt. Also keine Sorge ihr werdet keine Vierjährigen haben, die euch davon fahren : ) Ein Ganztageskurs geht über 4 Stunden und kostet 35 Euro pro Person, zusätzlich muss man natürlich Skier, Stiefel, Stöcke und Helm leihen was nochmal mit ca. 20 Euro zu Buche schlägt sowie eine Liftkarte kaufen die ca. 30 Euro kostet. Unsere Anfängergruppe bestand aus 6 Personen im Alter von ca. 25 bis 45 Jahren. Die ersten zwei Stunden am Vormittag verbringt man auf einem Minihügel neben der Skischule auf dem der Skilehrer, in unserem Fall Ivan, einem erstmal ein paar Grundregeln, die richtige Haltung, das Pizzastück und einfache Kurven beibringt. Der Grundtenor hier ist eigentlich erstmal die Kontrolle über seine Skier zu gewinnen. Das heißt man soll nicht nur irgendwie unten ankommen sondern man soll auf dem Weg nach unten der „Herr“ über seine Skier sein. Das ist am Anfang durchaus schwierig und klappt auch nach mehrmaligen Üben nicht immer. Wenn man es zumindest zu 70% schafft, darf man am Nachmittag für weitere 2 Stunden mit auf die Piste. Um auf die Piste zu kommen, fährt man mit dem Tellerlift nach oben. Dort wird im Großen und Ganzen das am Minihügel Erlernte in verschiedenen Kombinationen und Übungen verfeinert. Das heißt man fährt zum Beispiel ein Stück mit Kurven und versucht durch anheben eines Skis die Kurve ökonomischer und eleganter hinzubekommen. Außerdem überwindet man sich die Skier für 5 Sekunden komplett parallel zu halten um richtig Geschwindigkeit aufzunehmen und übt Vollbremsungen.

Nach vier Stunden Skikurs waren wir absolut kaputt und haben uns gefreut auf der sonnigen Terrasse zu sitzen, etwas zu trinken und den anderen Skifahrern zu zuschauen. Die frische Luft, etwas Neues lernen, die Atmosphäre … Skifahren macht superviel Spaß und ist einfach eine Gaudi. Falls ihr also schon mal mit dem Gedanken gespielt habt im Erwachsenenalter noch Skifahren zu lernen, geht das unbedingt an, ihr werdet es nicht bereuen.


I love the mountains and I am a big fan of hiking. Therefore skiing was always something that I wanted to try but never took the time to do so. However this winter my friend Daniel and I decided to finally take skiing lessons. We traveled to Feldberg which is not far from Stuttgart. It is a small skiing resort but for beginners totally fine. We booked adult skiing lessons at a ski school called Thoma. A full day of skiing lessons at Thoma lasts for four hours and costs 35 Euros per person. Additionally you have to rent your skiing equipment and a lift pass which all together costs around another 50 Euros. We had six people in our class between the age of 25 and 45. The first two hours we practiced at a small hill next to the skiing school. Our instructor Ivan taught us the basics for example the pizza“ technique and how to do easy turns. The goal of the morning session is to safely make it down the small hill while having control over your skis at all times. This is way harder than it sounds and does not always work. However if you are doing ok and feel safe enough you will be able to go on the regular slope in the afternoon. On the slope you try to refine the basics from the morning session for example do turns more elegantly, „slam the brakes“ and much more.

After four hours we were absolutely exhausted and were happy to sit in the sun, have a drink and watch the other skiers. Fresh air, learning something new, the atmosphere… skiing is just so much fun. So if you have ever thought about learning to ski as an adult just go out there. You will not regret it.